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Info-Brief 7/2004 - "Was heilt?"
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Nach einem Telefonat mit dem bekannten Filmregisseur
Clemens Kuby (Living Buddha,
Unterwegs in die nächste Dimension) fiel mir die Frage "Wieviel Schmerz braucht
mein Geist, damit er glaubt, dass Heilung geschehen darf?" ein, die Kuby in dem
letztgenannten Film stellt. Davon ausgehend stellte ich mir die Frage,
was genau es eigentlich ist, das zur Heilung führt, bzw. wie es
funktioniert, damit der Zustand des Heil-Seins eintreten kann. (Ich erhebe hier mit
den folgenden Gedanken nicht den Anspruch der nicht widerlegbaren Wahrheit, sondern
möchte nur meine Ideen dazu darlegen.)
Um diese Frage zu beantworten, muss man natürlich zuerst wissen, was ich unter
"Heilung" oder "Heil-Sein" überhaupt verstehe. Natürlich ist damit der Bereich
der körperlichen und psychischen Gesundheit angesprochen, aber für mich geht die
Definition noch weiter und umfasst ein erfülltes Leben in allen Lebensbereichen
(beruflich, Beziehungen und Partnerschaft, Hobbies, finanziell, sozial, ...) -
für mich gehört dies untrennbar dazu, da dem inneren Heil-Sein automatisch eine
entsprechende Realität im Außen folgt (siehe den
Info-Brief 10/2003 sowie
die Informationen im Bereich Coaching).
Um der Antwort näher zu kommen, habe ich mich gefragt, was eigentlich bei den
verschiedenen Therapien, Coaching-Methoden, und anderen Methoden, die von Menschen
angewandt werden, um ihr Leben und ihre Gesundheit positiv zu beeinflussen, in
dem Menschen vor sich geht.
Therapiemethoden wie NLP, Kinesiologie und manche Coaching-Methoden z.B. ordnen die
Glaubenssätze neu und bauen Streß auf bestimmte Situationen ab.
Trainings und Seminare beinhalten oft Ansätze aus der Verhaltenstherapie, die davon
ausgeht, dass über eine Änderung der Verhaltensmuster Änderungen in der Psyche
ausgelöst werden.
Schulmedizinische medikamentöse Behandlungsmethoden habe ich nicht in meine
Betrachtung mit einbezogen, da ich davon ausgehe, dass mit solchen Medikamenten
im allgemeinen keine Heilung stattfindet, sondern nur eine Symptomunterdrückung.
Interessant sind hier aber z.B. die dokumentierten Placebo-Effekte mittels
wirkungsloser Medikamente oder sogar in der Chirurgie: Der Glaube bewirkt die
Heilung bei einem erheblichen Prozentsatz der Patienten.
Von esoterisch angehauchten Menschen werden alle möglichen Hilfsmittel angewandt,
von Edelsteinen über Hilfsmittel zur Aura-Ausbalancierung bis hin zu Bachblüten
und Meisteressenzen reicht die Palette. Bei all diesen Hilfsmitteln soll die
Schwingung und Energie auf den Menschen wirken.
Die Homöopathie arbeitet auch über solche Schwingungen, die der Patient in Form
von Kügelchen oder Tropfen zu sich nimmt.
Bei diesen letzten Beispielen angekommen, resultierten meine Gedanken in der
Erkenntnis, dass diese den Weg weisen zu der Gemeinsamkeit: Es werden Strukturen
im Geist oder Körper verändert - dass Gedanken Strukturen verändern, hat Masaru
Emoto mit seinen mittlerweile berühmt gewordenen Wasserkristall-Bildern hinlänglich
bewiesen. Ob es dabei um die Struktur der Flüssigkeit in den Zellen oder die Struktur
der neuronalen Verknüpfungen (Verknüpfung zwischen den Gehirnzellen) geht, ist
dabei wohl unerheblich.
Insofern ist nicht die Frage, ob einem eine Therapiemethode, ein Coaching oder
Seminar "gefällt", sondern es gibt ein klares Kriterium für den Erfolg einer
persönlichkeitsbildenden Maßnahme: Sind die Strukturveränderungen so umfassend und
in allen Bereichen des Bewusstseins wirksam, dass sie die gewünschte Realität bzw.
eine nötige Veränderung im Leben zu bewirken?
Die gewünschte Realitätsveränderung ist dabei zwar höchst individuell, aber
jeweils klar faßbar, und geht weit über "ein gutes Gefühl" oder "weniger Streß
mit einem bestimmten Thema" hinaus, wie einige Beispiele zeigen:
Bei Abhängigen wie Alkoholikern, Rauchern, Bulimie-Kranken
und vielen anderen wird bei Beendigung der "Suche", die zur "Sucht" geführt hat,
das Suchtverhalten automatisch überflüssig. Kriterium ist hier also die Beendigung
des Suchtverhaltens, ausgehend vom "Finden" dessen, was für diesen Menschen Sinn
im Leben bedeutet.
Bei Workaholics, Anerkennungs-Süchtigen, die Statussymbole
anhäufen, und Menschen, die Trennungserlebnisse hinter sich haben, führt das
Füllen der inneren Leere automatisch dazu, dass sich die Zentrierung auf das
Äußere abschwächt oder sogar ganz verschwindet.
Bei Menschen mit Partnerschaftsproblemen führt die
Entstressung von Angst und angstbesetzten Situationen sowie die Liebe zur
eigenen Person dazu, dass wie von selbst auch ein passender Partner erscheint.
Bei Menschen mit psychosomatischen Krankheiten (dazu gehören
laut Schulmedizin Neurodermitis, Migräne, Hypertonie (Bluthochdruck), Asthma,
Ulcus Ventriculi (Magengeschwür), Colitis Ulcerosa (entzündliche Darmerkrankung)
sowie der Herzinfarkt - laut meiner Meinung und der Meinung zahlreicher
Alternativmediziner spielt die Psyche bei fast jeder Krankheit eine erhebliche
Rolle - führt die vollständige Aufarbeitung der zugrunde liegenden Problematik
zu dem, was von der Medizin gerne als "Wunderheilung" bezeichnet wird.
Bei Menschen mit Geldproblemen führt die Bearbeitung
negativer Glaubenssätze und blockierender innerer Haltungen automatisch zu
einem Anschwellen des Geldstroms in ihr Leben, in manchen Fällen sogar zu
Reichtum.
Bei Menschen mit Motivationsproblemen führt die Beseitigung
geistiger Grenzen zum Finden derjenigen Ziele, Visionen, Träume und Wünsche, die
auch bei ihnen das Leben wieder lebenswert erscheinen lassen, und zur Tat führen.
Bei Menschen mit schweren Traumata (z.B. Opfer von
Sexualstraftaten und Vergewaltigungen, Kriegsteilnehmer, Anwesende bei
Naturkatastrophen, usw.), die oft einen sehr eingeschränkten Handlungsspielraum
und damit eine sehr niedrige Lebensqualität haben, führt die Bearbeitung des
traumatischen Erlebnisses dazu, dass sie auch in dem Bereich ihrer Traumatisierung
wieder ein normales Leben führen können.
Bei Krebskranken führt - nach den revolutionären Erkenntnissen
von Dr. Hamer aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts (Stichwort "Neue Medizin")
die Behebung des inneren, schwerstmöglichen, isolativen Konfliktschocks zu einem
sofortigen Eintritt in die Heilungsphase, da der Krebsverlauf immer exakt dem
Konfliktverlauf entspricht.
Bei Menschen mit Selbstwertproblemen führt die Auflösung
der ihren Selbstwert begrenzenden Glaubenssätze häufig dazu, dass sich ihre
Arbeit, ihre Beziehungen und ihr ganzes Leben qualitativ und quantitativ
verbessern.
Mit dem Satz "Yogas chitta vritti nirod" ist die Essenz der
Yoga-Lehren, wie sie in Patanjali´s Yoga-Sutras niedergelegt sind, beschrieben, die
den Menschen zur Befreiung und Erleuchtung führen. "Yogas" bedeutet dabei Einheit,
"chitta" sind die Gefühle oder Emotionen (des Herzens), "vritti" bezeichnet
Energiewirbel (oder -wellen) und mit dem Sanskrit-Wort "nirod" ist die Neutralisation
beschrieben. Der Satz bedeutet also, dass die Einheit (mit Gott) erreicht wird, indem
die Energiewirbel oder -wellen, ausgelöst durch die Gefühle, neutralisiert werden.
Vielleicht beschreibt der Satz "Meine Gedanken drehen sich immer wieder um das gleiche
Thema" ein wenig, was diese tiefste und wichtigste Weisheit des Yoga-Pfades ausdrückt:
So lange bewusste oder unbewusste Themen unseren Geist und unsere Aufmerksamkeit
fesseln, können wir unseren wahren Kern, das Göttliche in uns, nicht wahrnehmen.
Jede der geistigen Blockaden, die uns also daran hindern, unsere Ziele zu erreichen,
und die wir unter anderem (und meist auch besonders effektiv) durch therapeutische
Maßnahmen oder gezieltes Coaching beseitigen können, hindert uns gleichzeitig daran,
unseren wahren Kern zu sehen.
Und schließlich: Bei Menschen, die "eigentlich keine
Probleme haben", führt die Bewusstseinsarbeit dazu, dass sie erkennen, auf welch
eingeschränktem Terrain ihrer nahezu unendlichen geistigen Möglichkeiten sie bisher
gelebt haben, und damit neue Handlungsvarianten und Lebensbereiche entdecken:
Neue kreative Talente und Möglichkeiten erscheinen scheinbar "wie aus dem
nichts"; sie stellen jahr(zehnt)ealte Dogmen und Weltbilder in Frage, die ihnen
von Eltern, Lehrern, Medien, "Experten" und Politikern aufgezwungen wurden, als
Folge werden "gefährliche Sekten" zur Inspiration neuer religiöser
Gedanken und Konzepte, "wichtige Lebensmittel und Zusatzstoffe" werden als
vor allem dem Gewinn mancher Großkonzerne nötige "Zutaten" enttarnt,
"seriöse Informationsquellen" werden zu Manipulationsmedien der Mächtigen, es
bestätigt sich damit die gewagte Aussage eines ehemaligen Chefredakteurs der
"New York Times"; usw. Als Folge erfahren und erleben sie ihre Verantwortung in
vielen Lebensbereichen ganz neu und übernehmen neue, interessante und herausfordernde
Aufgaben, die wiederum zu mehr Wachstum führen. Es hilft ihnen dabei, dass ihnen
mehr und mehr bewusst wird, dass sie ständig mit Hilfe ihres Geistes als "Schöpfer"
ihrer Realität tätig sind.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Gibt es möglicherweise keine
"gute" und keine "schlechte" Therapiemethode, wie mein Ausbilder bei dem
Vorbereitungskurs für die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie wiederholt
betont hat, ist jede Therapiemethode ist so gut wie der Therapeut, der sie ausübt?
Führt das Zusammenspiel der passenden "Technik", die Ausstrahlung und
Überzeugungskraft eines guten Therapeuten und der dadurch erzeugte Glaube des
Patienten automatisch zu entsprechen - oben dargestellten - revolutionären
Lebensveränderungen?
Nach meiner Erfahrung nicht! Die Erklärung liefert die nachfolgende Abbildung:

Je nach Art der Therapie geht die Klient, unterstützt von
seinem Coach oder Therapeuten, das Problem mehr oder weniger direkt an (symbolisiert
durch den Pfeil, der auf das (vermutete) Problem zeigt). Wenn die Methode passend
und der Therapeut fähig ist, gelingt es im allgemeinen auch, das Problem zu
"beseitigen". Aber: In den meisten Fällen werden dabei die anderen Probleme des
"Verbundes" übersehen. Der Klient merkt zwar, dass ihm das ganz spezielle Problem
keinen Streß mehr bereitet, aber die Realität verändert sich nur marginal, da die
anderen Probleme des "Verbundes" mit unveränderter Kraft weiter wirken.
Zu den Therapie- und Coaching-Verfahren und Seminaren, die ich zu den auf diese
Weise wirkenden zähle (teils habe ich Ausbildungen in diesen Bereichen, teils mehr
oder weniger umfangreiche Erfahrungen als Klient), gehören: Systemische
Familientherapie (das mittlerweile "trendy" gewordene "Hellinger-Stellen"),
NLP, Kinesiologie, Psychotherapie in Hypnose bzw. die in Hypnose durchgeführte
"Durchbruchsitzung" nach H. P. Zimmermann, bei der eine Technik des NLP, die
"Timeline", in Hypnose angewandt wird, Avatar, Landmark, die Quanten-Initiation,
die meisten Erfolgstrainings ...
Deshalb bin ich stets auf der Suche geblieben, auf der Suche nach dem Besseren,
Effektiveren, schneller Funktionierenden. Und ich bin mit dem
Coaching-Verfahren, das ich anbiete, fündig geworden.
Was ist nun der Unterschied? Auch wenn es in der Theorie schwer zu beschreiben ist,
so möchte ich trotzdem einen Versuch machen: Die meisten Therapieformen arbeiten
mit schwer zu beschreibenden mentalen und körperlichen Zuständen, der Therapeut
beginnt einfach zu arbeiten. Bei dem von mir angebotenen
Coaching hingegen wird zuerst mit dem Klienten ein
"Standardzustand" trainiert. Ausgehend von diesem "Standard" kann der Coach
kleinste Veränderungen des geistigen, psychischen und physischen Zustandes des
Klienten wahrnehmen. Solche kleinen Veränderungen umschließen alle Ebenen (Körper
und Geist) des Menschen, während sich die meisten Therapieverfahren auf eine
Ebene konzentrieren. Diese kleinen Veränderungen zeigen an, dass noch eine
Verbindung zu einem anderen Teil des oben dargestellten "Problemverbundes" besteht
und die Arbeit noch nicht abgeschlossen ist.
Erst wenn auch das letzte Teil des Verbundes "bearbeitet" und/oder die letzte
Verbindung "gekappt" ist, kann der Klient den "Standardzustand" wieder einnehmen.
Diese komplett abgeschlossene Veränderungsarbeit resultiert dann folgerichtig in
einer Änderung im realen Leben, da - in diesem speziellen bearbeiteten
Problembereich - kein "Saboteur" mehr dazwischenfunkt.
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