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Soft skills, soziale
Kompetenz

     Informationen zum Erfolgstraining: Thema "Soft skills" und soziale Kompetenz



Die Welt, in der wir leben, kennzeichnet sich unter anderem dadurch, dass sich die Kenntnisse, Informationen usw. immer schneller verbreiten (Internet!) und damit angleichen. In der Berufswelt können Sie sich durch Informationen und Wissen nur einen sehr begrenzten Vorsprung verschaffen. Und dazu gilt noch: nur 15 - 20 % des Erfolgs im Leben beruht auf dem Intelligenzquotienten (IQ), 80 - 85 % auf dem EQ, der emotionalen Intelligenz. Kommt die ICH-AG (fast) ohne Fachwissen aus?

Offenbar geht der Trend genau in diese Richtung. Denn fachliches Wissen ist relativ schnell anzulernen - und fast ebensoschnell wieder veraltet. Darüber hinaus gilt: Wenn Ihr Arbeitgeber umfangreiches Wissen möchte, so kann er sich dies zu einem einmaligen Preis von ein- bis zweitausend Euro kaufen - in Form eines "Großen Brockhaus" - oder sogar das meiste Wissen kostenlos aus dem Internet herunterladen. Warum sollte er also Sie engagieren, der Sie ihm monatlich einige Tausend Euro kosten? Wenn heute ein Unternehmen künftige Top-Leute rekrutiert, wird das entsprechende Fachwissen als selbstverständlich vorausgesetzt. Das Zünglein an der Waage spielen nach Aussage der Personalmanager und Analyse des Inhalts von Stellenanzeigen andere Qualifikationen: Soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz stehen hoch im Kurs. Auf Neudeutsch: Softs Skills sind "in".

Das Staufenbiel-Instituts für Studien und Berufsplanung befragte 1998 102 Unternehmen: Wichtigstes Kriterium bei der Einstellung ist die Examensnote. In der aktuellen Untersuchung werden die Soft Skills dagegen schon dreimal so oft genannt wie noch vor vier Jahren. Und vor allem die Globalisierung fordert ihren Tribut: Auslandserfahrung war 1991 gerade mal 1,7 % der Arbeitgeber wichtig. 2002 sind es bereits 46,1 %.

Dabei zeigen sich zwischen den "klassischen" Unternehmen und der New Economy gewisse Unterschiede. Die "altehrwürdigen" Firmen sind nicht so sehr auf Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft fixiert, für sie sind diese Fähigkeiten mit 64 % notiert - die Dotcoms dagegen erwarten sie zu 83 %. Die Werte für die anderen Soft Skills: Spaß, Dinge aufzubauen: 45 %, Flexibilität: 38 %, Einsatzbereitschaft: 36%, Selbstständigkeit: 34%.

Wie sieht es nun mit der Verwertung dieses Wissens in Bewerbungsgesprächen aus? Zwar kennen 65 % der Personalmanager in Consulting-Unternehmen Verfahren, um Angaben über Soft Skills zu erheben. Doch das Vertrauen ist scheinbar nicht groß - 92 % der neuen Mitarbeiter werden über Einzelgespräche rekrutiert! Also zählt im Bewerbungsgespräch nach wie vor Empathie und Sympathie! Bekanntermaßen entscheiden sich diese innerhalb der ersten drei Minuten. Und damit stehen die Personalchefs im Einklang mit der Erkenntnis, die von Wissenschaftlern an den Universitäten Stanford, Modena und Bocconi formuliert wurde: Spontanes Handeln führt zu deutlich besseren Ergebnissen als rationales Abwägen.

Sind die ganzen Erkenntnisse über die Soft Skills - und vor allem deren Training - damit hinfällig? Keinesfalls! Denn auch dieser schnelle erste Eindruck wird entscheidend davon beeinflusst, wer Sie sind! Und diese Person besteht eben auch und vor allem aus den Fähigkeiten, die Sie sich angeeignet haben! Wer z.B. hohe kommunikative Fähigkeiten vorweisen kann, wird es in jedem Bewerbungsgespräch leichter haben, und der Traum jedes Personalchefs ist es, eine charismatische Persönlichkeit vor sich sitzen zu haben - für eine solche Person würde im Extremfall wohl sogar eine Position geschaffen, wenn es denn derzeit keine geeignete gäbe!!

Natürlich gibt es auch Firmen, die mit systematisierten Fragenkatalogen Daten über die Soft Skills messen - die US-Psychologie ist uns hier voraus, und presst alles gerne in "harte" Zahlen, um auch Charaktere vergleichbar zu machen. Doch keine Angst: Gute Personalchefs wissen, dass "wenn zwei das gleiche Denken, einer überflüssig ist". Also: Ausser für Fliessbandarbeit sind Monokulturen unerwünscht, langfristig sogar wirtschaftlicher Selbstmord. Kreativität braucht Konflikt und Anders-Sein. Wenn Sie also in Ihren Bewerbungen den Mut zum Andersein zeigen, haben Sie nicht verloren. Im Gegenteil: Langfristig können Sie nur gewinnen, indem Sie denjenigen Posten finden, der genau zu Ihnen passt - und nicht zu dem Bild, das Sie einem Personalchef vorspielen. Wenn Sie im Gespräch - gut argumentiert - Konzerngepflogenheiten auch einmal gegen den Strich bürsten, können Sie durchaus als "Mann/Frau des Aufbruchs" gelten. Aber auch hier gilt jedoch: Feste Regeln gibt es nicht - vielleicht haben Sie Glück oder Unglück, wenn man Ihnen die Stelle anbietet - vielleicht haben Sie auch Glück oder Unglück, wenn man Sie ablehnt!

Die "Soft Skills" genannten Fähigkeiten werden im Humanpower-Erfolgstraining trainiert, erweitert und eingeübt. In praktisch jeder Stellenanzeige werden heute neben der fachlichen Qualifikation auch Soft Skills vom Bewerber gefordert, also diejenigen Fähigkeiten, die über das reine Fachwissen hinausgehen. Flexibilität, Organisationstalent, Motivation und Teamfähigkeit sind die am häufigsten verlangten Eigenschaften.

Für eine erfolgreiche Bewerbung und berufliche Karriere ist es wichtig, wenn Sie sich Ihrer Talente bewusst sind. Dies gilt sowohl für Ihre Fachkenntnisse als auch für Ihre persönlichen Begabungen. Ist die "Teamfähigkeit" eine gewünschte Fähigkeit, Sie waren aber bisher sowohl im Privatleben als auch im Beruf eher der Einzelkämpfer und haben sich in Teams immer sehr schwer getan, dann sollten Sie genau überlegen, ob Sie sich auf diese Stelle bewerben.

Alle Soft Skills sind lernbar, sie können durch ein gezieltes Training zumindest gesteigert werden. Trotzdem wird derjenige, der nicht von Haus aus kreativ ist, es auch durch ein konzentriertes Training nicht werden - doch das Motto eines guten Erfolgstrainings ist dabei: "Bauen Sie Ihre Stärken weiter aus".

Bei fast allen "soften" Qualifikationen bringt Ihnen ein gezieltes Training eine ganze Menge. Auch falls Sie eigentlich lieber alleine vor sich hin "werkeln", können Sie lernen, sich in einem Team zurecht zu finden. Auch falls Sie extrem chaotisch wären, könnten Sie lernen, Ihre Arbeit besser zu strukturieren und zu organisieren. Trotzdem sollten Sie sich nicht "verbiegen" (lassen). Wenn Sie sich verstellen müssen, um Ihren Job ausfüllen zu können, dann werden Sie auf Dauer nicht glücklich - und damit auch nicht erfolgreich - sein.

Im "Assessment-Center" werden Ihre Soft Skills auf professionelle Art und Weise von Firmen geprüft. Zu den geprüften Fähigkeiten zählen:



Teamfähigkeit:

Toll, Ein Anderer Machts? Für viele ist dies heute die wichtigste Fähigkeit eines guten Mitarbeiters. In fast allen Stellenanzeige wird die Bereitschaft zur Mitarbeit in einem netten, jungen und / oder engagierten Team als Voraussetzung genannt. Doch was bedeutet diese Fähigkeit? Sind Sie teamfähig, wenn Sie sich gut in Gruppen integrieren können und dabei still vor sich hin mitarbeitet? Oder gehört zur Teamfähigkeit, dass Sie schnell die Leitung einer Gruppe an sich reißen und bestimmen, wo es lang geht?

Die Antwort liegt dazwischen, das "sowohl als auch" ist angesagt. Als guter Teamspieler müssen Sie erkennen, wann Sie sich um der Sache willen einordnen müssen und anfallende Tätigkeiten bestmöglich erledigen. Andererseits sollten Sie auch in der Lage sein, abzuschätzen, wann Sie als Führungspersönlichkeit gebraucht werden, und das Heft in die Hand zu nehmen, damit aus der Gruppenarbeit keine Gruppentherapie wird. Dann sollten Sie auch andere Rollen übernehmen: Zum Beispiel Entscheidungen forcieren, die evtl. nicht von allen mitgetragen werden - oder, wenn es hart auf hart kommt, auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen und für unbequeme Beschlüsse die Verantwortung übernehmen.

Solche Fähigkeiten können Sie trainieren. Da auch hier die Übung den Meister macht, achten große Firmen schon bei Bewerbern darauf, was diese in ihrer Freizeit tun. Eine Mannschaftssportart als Jugendlicher, das Spielen in einem Orchester, das Singen in einem Chor - all dies trainiert die Teamfähigkeit, was sich nicht nur bei den ersten Bewerbungen auszahlt, sondern auch im späteren Berufsleben.

Die größten Fehler im Bereich der Teamorientierung:

  • Wenn Sie Leistungen und Probleme Ihrer Mitarbeiter nicht bemerken
  • Wenn Sie nicht erkennen, welcher Ihrer Mitarbeiter für welche Arbeit verantwortlich ist
  • Wenn Sie Kritik an Ihrer Person generell mißachten
  • Wenn Sie über 50 Stunden pro Woche arbeiten und das auch von Ihren Mitarbeitern erwarten
  • Wenn Sie in Meetings keine klare zielorientierte Linie erkennen lassen oder sogar gar kein Ziel definiert haben
  • Wenn sie Konflikten aus dem Weg gehen oder gestatten, dass Konflikte ausschweifend werden
  • Wenn Sie Diskussionen abbrechen mit dem Hinweis auf die Entscheidung durch höhere Instanzen

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Kommunikationsfähigkeit: Ich rede also bin ich? Fehlende Kommunikationsfähigkeit äussert sich nicht nur in der überflüssigen E-Mail-Flut, wenn Sie z.B. eine Mail von einem Kollegen erhalten, der nur wenige Meter entfernt sitzt, sondern auch in endlosen Meetings, aus denen alle erschöpft nach Hause gehen, ohne wesentliches erreicht zu haben.

Gelungene Kommunikation ist, wenn jemand etwas sagt, das jemand anderer versteht und wenn dieser dann auch wieder so antwortet, dass es sein Gesprächspartner versteht und beide hinterher klüger sind. So einfach ist Kommunikation - und gleichzeitig so schwierig. Denn - jeder lebt in seinem ganz privaten Weltbild - und so passiert es z.B. in Meetings, dass alle Teilnehmer in ihre jeweiligen Probleme vertieft sind. Außenstehenden wird nicht mehr vermittelt, worum es eigentlich geht - jeder lebt in seiner - oft fachspezifisch eingeschränkten - Sicht- und Denkweise.

Wenn Sie wirklich verstehen, was Kommunikation ist, werden Sie

  • das, was Sie sagen wollen, so sagen, dass es Ihr Gegenüber versteht
  • Ihre Wortwahl dem Sprachgebrauch und -niveau des Anderen anpassen
  • dem Anderen zuhören
  • den Anderen ausreden lassen
  • auf das eingehen, was Andere sagen
Die größten Fehler im Bereich der Kommunikation sind:
  • Wenn Sie Ihre Mitarbeiter nur noch in Meetings oder über E-Mail und Memos ansprechen
  • Wenn Sie für Mitarbeiter und Kunden kaum noch erreichbar sind
  • Wenn die Mitarbeiter aus Anstand über Ihre Witze lachen
  • Wenn Sie Anderen ins Wort fallen und Schweigende nicht zum Mitreden motivieren
  • Wenn Sie sich selbst gerne reden hören
  • Wenn Sie Konflikte zu oft von oben lösen
  • Wenn Sie Ihr Engagement nicht präsentieren können
Halten Sie sich an diese einfachen Regeln. Dann werden Sie viel erreichen.


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Flexibilität: Achtung Überstunden! Dieses häufig ge- und mißbrauchte Wort in Stellenanzeigen kann folgendes bedeuten:

  • Sie als Arbeitnehmer sollten zeitlich flexibel sein, was bedeutet, dass Sie nicht an feste Arbeitszeiten gebunden sind und die Bereitschaft vorhanden ist, Überstunden zu machen.
  • Sie als Arbeitnehmer sollten räumlich flexibel sein, was bedeutet, im Zweifel auch einen Ortswechsel in Kauf nehmen zu müssen.

Die Flexibilität erfordert diese Dinge nicht zwangsläufig, aber zumindest sollten Sie auf der Hut sein, wenn diese Fähigkeit ausdrücklich gewünscht ist - wer weiß, vielleicht erwartet Sie eine 80-Stunden-Woche mit mehrwöchigen Auslandsaufenthalten?


Sie sollten an Ihrer Flexibilität arbeiten
  • Wenn Sie der Meinung sind: "Ich habe genug gelernt"
  • Wenn Sie meistens am Abend nicht mehr abgearbeitet haben, was Sie sich morgens vorgenommen haben
  • Wenn Sie in den letzten 12 Monaten an keinem Tag freigenommen haben, weil Sie bemerkten, dass heute wirklich nicht Ihr Tag war
  • Wenn Sie sich an Ihre letzte Schulung als Teilnehmer nicht mehr erinnern
  • Wenn Sie es ablehnen, eine überraschend hereingekommene Aufgabe auszuführen
  • Wenn Sie lange zögern, bevor Sie Dinge ausführen, die Sie sowieso tun müssen
  • Wenn Sie mehr Zeit für Organisation als für Kernaufgaben aufwenden
  • Wenn Sie mehr an Ihren Gemüsegarten denken als den Dienstantritt in Ihrer Arbeit

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Organisationstalent: "Kampf dem Chaos", oder: "Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum suchen", "Aus dem Chaos wächst die Kraft", "Nur im Chaos kann Kreativität entstehen". Wenn Sie zu den Menschen zählen, für die diese Zitate zutreffen, wissen Sie selbst, dass sich Ihre Kreativität auch in der Anzahl der Ausreden widerspiegelt, um Ihren chaotischen Arbeitsstil zu rechtfertigen. Und damit haben Sie noch nicht einmal völlig unrecht! Denn es gibt jenes kreative Chaos, aus dem neue Ideen sprudeln, manchmal ist es dazu hilfreich, sich treiben zu lassen, um der Inspirationen Raum zu geben. Dies alles ist bei einem kompetenten Vorgesetzten gar keine Frage! Sie müssen nur darauf achten, dass aus dem kreativen Chaos nicht ganz schnell ein Bermudadreieck wird, in dem wichtige Dinge einfach so verschwinden, in dem Termine vergessen werden und dringende Aufgaben lange Zeit ihrer Erledigung harren - denn dann wird es gefährlich.

Zu einer vernünftigen Organisation gehören deshalb folgende Fähigkeiten:

  • Setzen Sie Prioritäten
  • Machen Sie - am Besten am Beginn jeden Arbeitstages - eine Liste der Aufgaben, teilen Sie diese in wichtige und unwichtige Dinge ein und erledigen Sie die wichtigsten zuerst
  • Geben Sie sich nur begrenzte Zeit für nebensächliche Dinge
  • Wenn jedoch Nebensächliches Ihre Aufmerksamkeit gefangen hält, erledigen Sie es sofort
  • Nehmen Sie sich regelmäßig die Zeit, aufzuräumen und zu sortieren (auch die Ablage P wie Papierkorb nicht vergessen!).
Sie wissen, dass es höchste Zeit dafür ist, an Ihrer Organisation zu arbeiten,
  • Wenn Sie am Tagesende einige Termine nicht einhalten konnten
  • Wenn Sie viele Dinge auf morgen verschieben (müssen)
  • Wenn Sie immer wieder Dinge aufschieben die Akten-Berge auf Ihrem Schreibtisch ständig wachsen
  • Wenn Sie nur deshalb abrupte Entscheidungen treffen, um Entschlossenheit zu demonstrieren
  • Wenn Sie sich in Details verlieren und leicht zu erledigende Dinge den Wichtigen vorziehen
  • Wenn Sie häufig am Ende eines Tages das Gefühl haben, wieder einmal nichts geschafft zu haben
  • Wenn Sie keine Prioritäten setzen


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Erfahrung: Was Sie nicht in der Schule lernen! Dieses Merkmal wird bei der Aufzählung der Soft Skills gerne vergessen, wahrscheinlich deshalb, weil nur wenige Erfahrungen in Seminaren erlernt werden können. Die meisten Erfahrungen können Sie eben nur durch "Try and Error" im Beruf machen. Nur so entwickeln Sie das Gespür für die Dinge, Vorgänge und Menschen, mit denen Sie arbeiten. Und so entwickeln Sie in vielen Arbeitsjahren das Gefühl dafür, sowohl Probleme im zwischenmenschlichen Bereich als auch drohende Probleme im Arbeitsablauf oder sogar Fehlbelastungen von Maschinen frühzeitig einschätzen und beheben zu können.

Auch wenn es auf dem Arbeitsmarkt heute oft auch die Älteren trifft - gerade Ihre Erfahrung ist Ihr wesentliches Kapital! Denn zu dem frischen, aber oft realitätsfernen Wissen von Schule und Universität gehört auch Ihre ganz persönliche Erfahrung, die nicht in Schulen gelehrt werden kann. Erfahrungen, die man erst nach vielen Jahren beruflicher Tätigkeit gemacht hat, und die Ihrem Unternehmen helfen können, mögliche Probleme schon weit im Voraus wahrzunehmen. Glücklicherweise gibt es auch heute wieder Firmen, die dafür offen sind, und bemerkt haben, dass sich auf einer Horde gut geschulter, aber unerfahrener Jung-Ingenieure selten eine funktionierende Firma aufbauen lässt.


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Kreativität: Nur ein paar gute Ideen? Scheinbar ist dies eine Fähigkeit, die nur in wenigen Berufen gefragt ist: Für Werbetexter, Grafiker und Spitzenköche gehört Kreativität inzwischen zu den am häufigsten geforderten Soft Skills. Aber auch Manager, Projektleiter und Führungskräfte müssen über gewisses Maß an Kreativität verfügen, um ihre Aufgaben effektiv lösen zu können. Wenn Sie kreativ sind, bedeutet dies nicht nur eine Fülle neuer Ideen, sondern vor allem auch die Fähigkeit, andere als die ausgetretenen Pfade benutzen zu können, Problemlösungen jenseits der alltäglichen Vorgehensweise zu erarbeiten, ungewöhnliche Strategien für ungewöhnliche, und auch scheinbar ausweglose Situtationen zu finden.

Auch wenn nicht jede Ihrer Ideen ein Volltreffer wird: nur die Übung und Erfahrung gibt Ihnen nach und nach das Gefühl dafür, welche Ihrer Ideen zum Erfolg führen - und damit wächst auch Ihr Selbstbewusstsein. Nur wer den Mut für kreative Lösungen hat, schafft auch wirklich neues, und wenn Sie zu diesen Menschen gehören, können Sie schnell zu den wertvollsten Ihres Unternehmens zählen.

Bereits im Vorstellungsgespräch werden für solche Jobs auch entsprechende Aufgaben vorbereitet, mit denen Ihre Kreativität auf den Prüfstein gestellt wird.


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Humor: Nur ein paar gute Witze? Seminarleiter wissen: Wenn das Publikum zum ersten Mal herzhaft gelacht hat, ist die Veranstaltung auf positive Weise gelaufen - Humor und Phantasie hilft Ihnen, auch im Beruf Freunde zu gewinnen, und im Ernstfall auch schwierige Klippen zu umschiffen. Wichtig dabei ist: nehmen Sie sich selbst nicht zu ernst und reissen Sie keine Witze auf Kosten Anderer.

Lachen - so weiß man - ist der beste Weg gegen Streß, und nur in entspannter Atmosphäre kann man effektiv arbeiten, nur hier gedeihen die besten Ideen. Deshalb bieten manche Firmen ihren Mitarbeitern inzwischen Humortrainings an, gemäß dem Motto: "Lustige Mitarbeiter sind kreativer, produktiver und steigern den Gewinn". Thomas Holtbernd, Humortrainer aus Bottrop sagte dazu in der Süddeutschen Zeitung: "Mit Humor kann man Dinge sagen, ohne jemanden zu verletzen oder anzugreifen. Man findet eine ganz neue Sprache: Vieles versteht sich einfach schneller, ohne dass man ständig über dieselben Dinge redet!" - Auch wenn der Humortrainer mit Sicherheit nicht der beste Ansprechpartner für die Steigerung des Unternehmensgewinns, der Kreativität und der Produktivität ist, so hat eine gesunde Portion Humor noch keinem geschadet! (siehe auch: Unternehmensberatung)

Die Fähigkeit zum Humor hat jeder Mensch, allerdings gibt es gerade hier viele "Stilrichtungen", und nicht jeder versteht jede Art von Humor. Beachten Sie vor allem: Bringen Sie Andere nur zum Lachen, ohne jemanden dabei lächerlich zu machen - auch nicht sich selbst!


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Mut: Treffen Sie auch einmal unbequeme Entscheidungen! Es gibt viele gute Gründe, feige zu sein. Der Hauptgrund ist Angst: vor Risiken und ihren möglichen Folgen, Veränderungen, Durchsetzen, Blamage, ... Fakt ist: 99 % unserer Befürchtungen treffen nie ein. Und für diejenigen, die eintreffen, gilt: Nur aus Erfahrung lernen wir! Denken Sie stets daran: Wenn Sie nicht alles erfahren, was Sie erfahren könnten, werden Sie auch nicht alles erschaffen, was Sie erschaffen könnten!

Gerade in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage sind mutige Mitarbeiter wichtig für jedes Unternehmen. Denn nur wer bereit ist, gewisse Risiken einzugehen, kann aus den dabei gemachten Erfahrungen lernen, und mit dem Wachstum der Erfahrung der Mitarbeiter wächst auch das Unternehmen!

Sie beweisen Mut, wenn Sie auch einmal unbequeme Entscheidungen treffen, Risiken eingehen und vor allem: die Verantwortung für gewisse Dinge übernehmen. Vor allem jedoch beweisen Sie Mut (und Größe), wenn Sie Ihren Mitarbeitern zutrauen (und Ihnen natürlich auch die Möglichkeit geben), eigenständig, selbstverantwortlich, kompetent und motiviert zu arbeiten. Dann sind Sie der ideale Entscheidungsträger! Beispiele dafür sind:

  • Helmut Schmidt, der bei der schweren Sturmflut von 1962 als Innensenator kurzerhand und eigenmächtig die Bundeswehr zum Katastropheneinsatz verpflichtete, und damit vielen Menschen das Leben rettete.
  • Günter Netzer, der sich 1973 im DFB-Pokalendspiel gegen den 1. FC Köln selbst einwechselte und das entscheidende Tor für Borussia Mönchengladbach erzielte.

An diesen Beispielen sieht man: Dem Tüchtigen (und Mutigen!) gehört das Glück, denn am Beginn des glücklichen Ausgangs standen jeweils mutige Entscheidungen - auch Entscheidungen, in denen die Akteure sogar ihre Kompetenzen überschritten haben, weil sie das für notwendig hielten - und dass sie auch bereit waren, bei einem Misserfolg dafür gerade zu stehen.


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Charisma / Ausstrahlung: Wer hat, der hat? Gerade bei diesem Punkt glauben viele: Das kann man nicht lernen! Richtig: Wer nicht an sich arbeiten möchte, wer glaubt, immer die gleichen Dinge tun zu können und dann andere Ergebnisse erwartet, der wird auch Charisma nicht erlernen können. Aber: Es gibt einen nachvollziehbaren Weg dazu - das Humanpower-Persönlichkeitstraining lehrt diesen Weg. Und nach dem Erwerb des Wissens ist es nur noch ein wenig Übung und Training, um auch diese besondere Ausstrahlung zu verkörpern. Freilich - für den Anfang gehört dazu manchmal eine gewaltige Portion Mut, z.B. um auch in die eigenen verborgenen Abgründe blicken zu können, deren Beseitigung die Kraft für einen großen Aufstieg gibt. Doch die Arbeit lohnt sich: Überall da, wo Sie beruflich mit Menschen zu tun haben, wo Sie Überzeugungsarbeit leisten müssen, ist Charisma nicht mit Gold zu bezahlen.

Gerade Vertriebsmitarbeiter, Verkäufer und Außendienstmitarbeiter benötigen diese Fähigkeit, sie macht diesen harten Job unendlich leichter. Aber: Jeder Mensch, der mit anderen Menschen zu tun hat, profitiert von diesem Soft Skill. Gerade in Führungspositionen ist es bekannt, dass "Dampfbläser" ohne Fachwissen zumindest für einige Zeit oft die fähigsten Experten überflügeln - nur aufgrund ihrer Ausstrahlung. Denn Autorität kommt nur zum Teil von Wissen, der größte Teil kommt aus der persönlichen Glaubwürdigkeit, dem Charisma. Charismatische Menschen schaffen - mit Hilfe anderer - Dinge, die scheinbar unmöglich sind: Indem Sie den Anderen nicht erzählen, dass sie unmöglich sind.

Sie sollten in diesem Bereich an sich arbeiten,
  • Wenn Sie sich nicht selbst immer wieder einmal in Frage stellen
  • Wenn Sie die Folgen Ihres Tuns für Mensch und Umwelt nicht ständig beachten
  • Wenn Sie alles, was "ganzheitlich" ist, grundsätzlich ablehnen
  • Wenn Sie sich nur um Ihre Belange und feinsäuberlich trennen "Das muß der und der machen"
  • Wenn Sie sich für niedrige Aufgaben zu schade sind
  • Wenn Sie Kontroversen als unproduktiv und pseudodemokratisch bezeichnen und Kritik als Zeichen von Führungs-Schwäche sehen
  • Wenn Sie jeden Mitarbeiter wie einen Untertanen zu sich herantreten lassen
  • Wenn Sie Ihre Mitarbeiter wegen Kleinigkeiten verurteilen, und Sie trotz großer Leistungen nicht genug loben

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